Die Probleme des alten und bekannten Bezahlmodells von herkömmlichen, besonders Offline-Spielen, kennt wohl jeder: Hohe Handelsmarge, nicht der Content sondern die Präsentation bestimmen über den Erfolg und der Entwickler hat schlechte Karten, wenn der Publisher oder der Markt sein Spiel nicht richtig positioniert.
MMOGs brachten dann schon eine kleine Revulotion gegenüber Offline-Spielen, die sich nur über den Boxverkauf finanzieren: Monatliche Beiträge, die am Handel vorbei gehen und direkt in die Taschen des Publishers und Entwicklers fließen, bringen die Spieleindustrie nach vorn, aber auch die Spieler profitieren von einer regelmäßigen Weiterentwicklung der Spiele.
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Wichtig für die Festigung der Deutschen Entwickler sind natürlich kreative und erfolgsversprechende neue Spiele. Neben den wenigen Entwicklerstudios in Deutschland gibt es in Berlin die Games Academy, welche jedes Jahr zahlreiche Nachwuchstalente ausbildet, die die Deutsche Gamesbranche stärken.
Ich habe mir auf der Quo Vadis Sebastian Meyer geschnappt, der nur noch ein Semester von seinem Abschluss entfernt ist und zusammen mit neun festen Mitstreitern einen 3rd-Person-Shooter-Taktik-Mix entwickelt: Corporate Conflict Mars.
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Es ist 10 morgens, der gestrige Tag sitzt mir noch in den Knochen, aber ein halbes Brötchen und eine Fanta sollten mich weitesgehend wieder aufgebaut haben und ich bin bereit für den ersten Vortrag.
Quality of Life – Was ist das überhaupt?
Es handelt von den Arbeitsbedingungen in der Gamesbranche: Lange Arbeitszeiten und Termindruck, schlechte Bezahlung, unsichere Beschäftigungsverhältnisse, unrealistische Pläne und viele weitere Faktoren, die die Lebensqualität von Leuten in der Spielebranche mindern (können).
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Wiesel auf den Deutschen Gamestagen / der Quo Vadis - Tag 2
Da sitze ich nun in der Lobby auf einem Fatboy-Sitzsack (die überraschenderweise wirklich sehr bequem sind) und versuche den zweiten Tag der Quo Vadis / der Deutschen Gamestage Revue passieren zu lassen - mit dem Notebook auf dem Schoß und einem kostenlosen Cappucino von der Kaffeebar neben mir.
Besonders drei Vorträge aus dem heutigen Programm konnten meine Aufmerksamkeit erregen:
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Spiele aus Deutschland haben die Qualität aus den frühen 90er Jahren über die Jahrtausendewende verloren. Nun ist die Deutsche Gamesbranche wieder im Aufschwung: Besonders die neuen Märkte der Casual Gamer und auch die vermehrt weiblichen Spieler bringen die Branche auch in Zukunft weiter nach vorn.
In einem Bereich der Spielebranche konnte sich Deutschland bereits durchsetzen: Die Browsergames. Dies hängt zum Teil mit den heutigen Möglichkeiten des Mobile Gaming zusammen und auf der anderen Seite mit der Möglichkeit, ohne Installation von überall aus spielen zu können, wo Internet verfügbar ist. Besonders bei Casual Gamer, die keine 1000€ für einen neuen Computer ausgeben möchten oder können, um die aktuellsten Games spielen zu können, bietet sich hier ein immer größer werdender Markt an, der bedient werden möchte.
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Die Hauptfrage auf der Quo Vadis lautet vermutlich: Wie entwickelt sich die Zukunft der Gamesbranche?
1985 angefangen waren Teams meist nicht größer als 5-10 Mann. Entwicklerteams verdoppeln die Anzahl der Mitarbeiter durchschnittlich alle 5 Jahre. So sind 2010 schon über 200 Mann an einem sogenannten „Tripple A“ Projekt beschäftigt, laut den Vortragenden von Ubisoft / Bluebyte.
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Der zweite Vortrag des frühen Nachmittags schließt quasi an den ersten Vortrag an: Die Zukunft der Spielebranche - Wie entwickelt sie sich?
Bob Gates blickt zurück zu den Anfängen der Gamesbranche. So wurden „damals“ Spiele für Geeks gemacht: Freaks mit pickelübersähten Gesichtern, die alleine im dunklen Zimmer saßen und an ihren Computern spielten. Mittlerweile ist der Markt viel breiter gefächert und besonders die Casual Games erreichen Menschen, die bisher nichts mit Computerspielen zu tun hatten: Sei es die 60-jährige Oma, die sich bei Cooking Mama neue Rezepte abguckt oder der 9-jährige Sohn, der seinen Vater bei Guitar Hero in Grund und Boden spielt.
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Wiesel auf den Deutschen Gamestagen / der Quo Vadis - Tag 1
Nach der gestrigen Fahrt, einer Firmengründung, intensiver Brainstormingphase mit dem neuen Team und einer Nacht auf einer aufblasbaren Matratze, die leider nicht die Wärmeeigenschaften einer normalen Matratze bietet, ging es heute früh doch etwas matschig auf die Quo Vadis bzw. die Deutschen Gamestage. Nach einer etwas chaotischen aber zügigen Akkreditierung haben wir erst einmal das kostenlose Angebot der Kaffeebar in Anspruch genommen.
Bevor ich den ersten Schluck meines Kaffees trinken konnte, fand ich mich bereits in einem Gespräch mit Entwicklern wieder, registrierte einige bekannte Gesichter und merkte überhaupt nicht, wie bereits Tobias Berlin von Bigpoint mit seinem Vortrag „Geschäftsmodell Browsergames – wie wird mit kostenlosen Spielen Geld verdient?“ begonnen hatte…
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Die Teilnehmer unseres Bloggerprogramms stehen fest. Vielen Dank für die Bewerbungen! Wir haben die Blogger gebeten, sich kurz vorzustellen:
Jochen Kolbe / Horneds Dungeon
Horneds Dungeon (www.hornedsdungeon.org/) sieht alles. Hört alles. Sagt alles. Und findet alles. Sei es die kuriosesten News aus dem Spielebereich oder Reviews und Previews zu aktuellen Spielen. Ebenso die besten Schnäppchen der Spiele- und HD-Medien-Welt. Oft bitterböse, aber immer unabhängig und ehrlich. Der Blog wird geleitet von Jochen Kolbe, der mit diesem Blog etwas verändern und die Publisher wach rütteln will endlich wieder qualitativ gute Spiele herzustellen.
Sascha Ahlers / Virtual Worlds Camp
Sascha Ahlers, 20, fand früh den Weg in die Gamesbranche, anfangs als Konsument, anschließend auch als Presse, so konnte man seine Artikel auf Fanseiten und Spielemagazinen lesen. Seit Oktober 2008 ist er bei der Frogster Online Gaming GmbH als Assistant Product Manager angestellt und betreut MMORPGs wie BountyBay Online und Runes of Magic. Zusätzlich hat Sascha den Blog Community-Manager.info gestartet, ein Blog über Web 2.0 und Community-Management. Seine Artikel von den Deutschen Gamestagen werden auf dem Blog des Virtual Worlds Camp 2 zu lesen sein, ein von Frogster veranstalteter Gameday - von der Grundidee also ähnlich der Quo Vadis: Meinungs- und Erfahrungsaustausch in der Gamesbranche.
Patrick Rathke / Pointkilla
Patrick Rathke, 24, arbeitet in der Berliner New Media Agentur Panorama3000 als Kreativer/Webdeveloper und verbringt seine Freizeit so oft wie es geht vor der Konsole um DVDs/Blu-Rays zu gucken oder eben zu spielen. Privat bloggt er auch auf seinem eigenen Blog (pointkilla.de) über eben diese Themen, Gadgets und ein bisschen Lifestyle.
Sven Camrath / geht-mal-gar-nicht.de
Sven war schon als kleines Kind fasziniert vom Licht eines flimmernden Commodore-Monitors. Seitdem hat ihn die Faszination Computer nicht mehr verlassen – insbesondere die für Spiele. Gerade hat er eine Ausbildung „Game Design“ an der Frankfurter Games Academy abgeschlossen. Nun versucht er, in der Branche Fuß zu fassen, um seine Faszination zum Beruf zu machen. Sven bloggt unter „..? Geht mal gar nicht!“ (geht-mal-gar-nicht.de).
Für die Deutschen Gamestage und die Entwicklerkonferenz Quo Vadis gibt es erstmals auch ein Blogger-Programm. Als Blogger hast du vollen Zugang zu allen Workshops der Veranstaltung.
Es gibt zwei Wege, als Blogger auf die Deutschen Gamestage zu kommen:
1.) Für Blogger gibt es vergünstigte Tickets (39,-€ zzgl. 19% MwSt., also 46,41 €). Mit dem Bloggerticket gibt es uneingeschränkten Zugang zu allen Veranstaltungen der Deutschen Gamestage & Quo Vadis. Bedingung: Blogger müssen das offizielle Banner der Deutschen Gamestage auf ihrem Blog eingebaut und verlinkt haben. Bei erfolgter Verlinkung erfolgt eine kurze Mal an blogger@die-entwicklerkonferenz.de. Nach der Überprüfung kann seitens des Veranstalters Aruba Events GmbH kann das Blogger Ticket geordert werden. Die Banner stehen in verschiedenen Formaten unter www.die-entwicklerkonferenz.de unter „Download“ zur Verfügung.
2.) Wir haben einige Plätze für “offizielle” Blogger zu vergeben. Als offizieller Blogpartner hast du freien Eintritt, natürlich vollen Zugang zu allen Bereichen und zur Presselounge, sowie Verpflegungsgutscheine, denn auf leeren Magen bloggt es sich ja bekanntlich nicht so gut. Per Twitter haben wir schon einige Bewerbungen bekommen. Falls du gerne noch dabei wärst, melde dich am besten schnell per Email (peter at thewavingcat.com) mit einer kurzen Vorstellung und den nötigen URLs. Neben Blogerfahrung erwarten wir von dir fleißiges Bloggen, nach Wahl auf deinem Blog oder auf Deutsche-Gamestage.de.