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Cross-Media & Location-Based Gaming
Ortsbezogenes Spielen in der vernetzten Stadt

Quo Vadis Entwicklerkonferenz und das NLGD Festival of Games in den Niederlanden unterzeichnen Medienpartnerschaft.

Die letzten 10 Jahre sind von der Vernetzung und Mobilisierung digitaler Spielplattformen gekennzeichnet: Als Online und Mobile Games sind digitale Spiele permanent verfügbar und in Form von Casual Games für jeden zugänglich geworden. Wir bewegen uns in einer Welt, in der wir immer und überall spielen können - egal, an welchem Ort wir uns aufhalten und über welches Gerät wir am Spiel teilnehmen.

Doch das ist nur die eine Seite. Immer weiter in den Alltag eingebettete und mit Sensoren ausgestattete Technologien verbinden digitale Spiele auf neue Weise mit den Orten, an denen sie gespielt werden. Cross-Media Games kombinieren etwa in Form von Alternate Reality Games eine Vielzahl von Hilfsmitteln, Kanälen und Gadgets zu völlig neuen Plattformen. Lokalisierungstechnologien in mobilen Endgeräten tragen als GPS-Jagdspiele und andere Street Games zu einer Renaissance des körperbetonten Geländespiels bei und laden in Form von Diensten wie Foursquare und Gowalla zu einem spielerischen Umgang mit ortsbezogenen Informationen aus dem Alltag ein.

Designer von Pervasive Games, zu denen Cross-Media & Location Based Games gehören, stehen vor der Herausforderung, Spiele für die high-tech und low-tech umfassende Plattform der vernetzten Stadt zu entwickeln. Sie versprechen sich ein Spielerlebnis, dass in sensorischer Intensität, emotionalem Engagement und sozialer Interaktion im Feld ausschließlich digitaler Spiele seinesgleichen sucht.

Das Forschungszentrum für digitale Spiele gameslab der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Berlin Invisible Playground stellen in der Podiumsdiskussion Game-Design-Experten vor, die Ihre unterschiedlichen Entwicklungsansätze zum Thema Cross- Media & Location-Based Gaming präsentieren, um anschließend mit dem Publikum Zukunftspotentiale und Herausforderungen auf diesem hochaktuellen Gebiet zu diskutieren.

Nach dem Panel besteht für Interessierte die Möglichkeit, mit Berlin Invisible Playground die Street Games „Space Station Escape“ und „Tower Defense“ unter und über dem Alexanderplatz zu spielen.

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